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Jahresabschluss der Stadtwerke Freising und Tochtergesellschaften

(vom 27.06.2018)

Zahlen und Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017

Die Stadtwerke Freising haben nach dem Ergebnisausgleich der Tochtergesellschaften das Jahr 2017 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 1,85 Millionen Euro abgeschlossen. Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH hat maßgeblichen Anteil am Erfolg der Stadtwerke und erreichte ein positives Ergebnis in Höhe von 4,412 Millionen Euro.

Im Tätigkeitsbereich der Freisinger Stadtwerke kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr zu den regelmäßigen Arbeiten weitere Groß- und Sonderprojekte hinzu. Als größte Investition ist dabei das fresch, das neue Freisinger Erlebnis Schwimmbad, zu nennen. Ein weiteres Projekt stellt die Sanierung der Freisinger Innenstadt dar. Hier wurden im Jahr 2017 in mehreren Abschnitten sämtliche Versorgungsleitungen aller Sparten inklusive der Hausanschlüsse komplett erneuert und neu erstellt. Hinzu kamen Straßenbaumaßnahmen wie der Bau der Ortsumfahrung B301 und der Westtangente, welche sowohl zu Leitungsverlegungen an den Straßen als auch zu notwendigen Veränderungen im Anschluss an das Versorgungsnetz führten. An der B301 wurden rund 800 Meter 110.000-Volt-Erdkabel neu verlegt.

Das Investitionsvolumen der Freisinger Stadtwerke lag 2017 im Bereich der Strom-, Erdgas- und Wärmeversorgung und im allgemeinen Bereich erstmals über 4 Millionen Euro, in der Wasserversorgung bei rund 1,3 Millionen Euro und für das fresch bei rund 9 Millionen Euro.

Der Trinkwasserabsatz lag mit 3,1 Kubikmetern leicht über dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse erhöhten sich mengenbedingt von 4,067 Millionen Euro im Vorjahr auf 4,161 Millionen Euro im Jahr 2017. Das Betriebsergebnis der Wasserversorgung liegt bei einem Verlust von 53.000 Euro gegenüber 73.000 Euro im Vorjahr.

Im Hallenbad lag die Besucherzahl mit 50.200 etwas über dem Vorjahr mit 48.183 Badegästen. Im Freibad stellte sich wetterbedingt und durch eine verkürzte Saison ein Besucherrückgang ein. Der Verlust der Bäderbetriebe ist mit insgesamt 1,303 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr mit 1,050 Millionen Euro angestiegen. Dies ist auf den Neubau und die damit verbundenen Kosten und Zinsaufwendungen zurückzuführen.

Bei der Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH konnte das Ergebnis deutlich verbessert werden. Der Fehlbetrag reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,48 Millionen Euro auf 706.000 Euro.

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