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Neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

(vom 03.07.2018)

Freisinger Stadtwerke investieren in E-Mobilität

Die Freisinger Stadtwerke haben drei neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Nachdem in der letzten Woche die Anschlussarbeiten und Prüfungen abgeschlossen werden konnten, stehen die Ladesäulen nun allen Nutzern zur Verfügung.

Erfahrung mit der neuen Technik konnte bereits in den letzten zwei Jahren am Parkplatz Landratsamt gesammelt werden. „Da die Ladesäule am Landratsamt zwischenzeitlich gut besucht ist, erweitern wir unser Angebot. Wir verfolgen einen am Bedarf orientierten Ausbau der Ladekapazitäten im öffentlichen Raum", so Dominik Schwegler, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke. „Insgesamt stehen nun vier Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten mit Typ-2-Steckvorrichtung und 22 Kilowatt Leistung zur Verfügung."

Die neuen Ladesäulen befinden sich in der Wippenhauser Straße am Kundenparkplatz der Freisinger Stadtwerke, am Parkplatz Savoyer Au, am Parkplatz Angerbadergasse und wie gewohnt am Parkplatz Landratsamt. Eine fünfte an der Luitpoldanlage befindet sich derzeit im Bau.

Die Bezahlung ist ganz einfach und kann mit jedem marktüblichen Mobiltelefon erfolgen. Es muss lediglich der Mehrwertdienst aktiviert sein. Dies macht das Tanken denkbar einfach. Jeder kann sein Fahrzeug ohne Anmeldung aufladen, sofern der Ladepunkt frei ist. Der Nutzer sendet eine SMS an die angegebene Nummer und startet damit den Ladevorgang. Das Aufladen selbst kostet 2,49 Euro je angefangene Stunde und wird über den Mobilfunkanbieter abgerechnet. Auch über das Angebot weiterer Anbieter wie The New Motion, PlugSurfing, CargeNow oder den Z.E. Pass kann eine Freischaltung entsprechend dem Tarif des Anbieters erfolgen. Der Einsatz dieser Technik hat sich in der Praxis sehr bewährt.

Die Parkgebühren entfallen für alle Fahrzeuge während des Ladevorgangs. Danach soll der Ladepunkt frei gemacht werden, es handelt sich schließlich um einen Ladepunkt und nicht um einen Parkplatz.

Realisiert wurden die Ladesäulen im Rahmen der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge" durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Freisinger Stadtwerke hatten bereits im Mai 2017 den Antrag auf Förderung gestellt. Mit dem eingereichten Konzept konnte der Höchstsatz von rund 40 Prozent der Kosten als Förderung erreicht werden.

Natürlich gilt: Auch für alle Ladesäulen beziehen die Freisinger Stadtwerke ausschließlich Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativer Erzeugung stammt.

Ladesäule auf dem Kundenparkplatz der Freisinger Stadtwerke in der Wippenhauser Straße zurück