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Spatenstich der Klärschlammtrocknungsanlage Zolling

(vom 19.10.2018)

Ein gemeinsames Projekt der Bayernwerk Natur GmbH, der ENGIE Kraftwerk Zolling GmbH sowie der Freisinger Stadtwerke

Am 18. Oktober 2018 erfolgte der offizielle Spatenstich für die Klärschlammtrocknungsanlage am Kraftwerksstandort Zolling.

Bau und Betrieb der Anlage ist ein gemeinsames Projekt der Bayernwerk Natur GmbH, der ENGIE Kraftwerk Zolling GmbH sowie der Freisinger Stadtwerke.

Die Genehmigung nach §4 BImSchG wurde nach sorgfältiger Prüfung vom Landratsamt Freising erteilt.

Dr. Alexander Fenzl, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur:

„Neue gesetzliche Rahmenbedingungen schränken die Ausbringung von Klärschlamm auf Feldern künftig sehr stark ein. Die Verwertung von Klärschlamm ist daher besonders in Bayern eine der herausragenden kommunalen Zukunftsfragen. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern geben wir mit unserer neuen Klärschlammtrocknungsanlage in Zolling eine nachhaltige Antwort darauf.“

Die Anlage ist für 150.000 t mechanisch entwässerten Klärschlamm genehmigt, der aus den umliegenden Gemeinden angeliefert wird.

Bei der Trocknungsanlage stehen Umweltaspekte im Vordergrund. Bereits die Baufeldfreimachung erfolgte mit ökologischer Begleitung durch einen Landschaftsarchitekten. Durch die öffentlich-rechtliche Kompensationsverpflichtung ist die Baumaßnahme ökologisch neutral.

Die für den Betrieb erforderliche Wärme stammt aus umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung. Der getrocknete Klärschlamm wird direkt im Kraftwerk als Brennstoff genutzt, ersetzt dort Kohle und reduziert den CO2-Ausstoß.

Die Abluft wird mit aufwändiger Technik gereinigt, so dass die gesetzlichen Vorgaben weit unterschritten werden. Effiziente Schallschutzmaßnahmen und ausgeklügeltes Klärschlammhandling sorgen dafür, dass die Anlage in den Nachbargemeinden weder hör- noch riechbar ist. Dass dies auch in Zukunft so sein wird, dafür sorgt kompetentes Personal am Standort.

Die Trocknungsanlage ist optimal auf die Standortbedingungen abgestimmt. Sie ist effizient, nachhaltig und ein wichtiger Schritt hin zu einem klimafreundlichen Kraftwerksstandort.

Lothar Schreiber, Geschäftsführer Kraftwerk Zolling und Trocknungsanlage: „Es ist ein wichtiges Projekt für den Standort Zolling und unsere Mitarbeiter. Besonders wichtig war uns die frühzeitige und umfassende Einbindung der Bevölkerung, so dass es keine Einwendungen während des Genehmigungsverfahrens gab.“

Unsere Klärschlammtrocknungsanlage ist ein nachhaltiges Projekt für die Region, fürBayern: CO2 neutral, wirtschaftlich, zukunftsorientiert.

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