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Strom tanken in Freising - Interesse steigt

(vom 02.04.2019)

Freisinger Stadtwerke bauen Lade-Angebot weiter aus

Fünf Ladesäulen haben die Freisinger Stadtwerke in Freising schon ans Netz gebracht, und diese sind in der Stadt gut verteilt. Wer in Freising ein E-Fahrzeug aufladen möchte, hat dazu am Kundenparkplatz der Freisinger Stadtwerke in der Wippenhauser Straße, am Landratsamt, am Parkplatz Angerbadergasse, an der Luitpoldanlage sowie in der Savoyer Au die Möglichkeit. Alle Ladesäulen sind mit jeweils zwei Ladepunkten mit bis zu 22 Kilowatt Leistung ausgestattet. Für alle Ladesäulen beziehen die Freisinger Stadtwerke ausschließlich Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativer Erzeugung stammt.

Allein im vergangenen Jahr gingen die Freisinger Stadtwerke mit vier neuen Ladesäulen ans Netz. „Wir verfolgen einen am Bedarf orientierten Ausbau der Ladekapazitäten im öffentlichen Raum", so Dominik Schwegler, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke. „Da die Ladesäule am Landratsamt zwischenzeitlich schon gut angenommen wurde, haben wir im letzten Jahr unser Angebot erweitert." Mit der Auslastung der neuen Ladesäulen ist Schwegler inzwischen sehr zufrieden. „In diesem Jahr hatten wir schon 300 Ladevorgänge, aber zu keinem Zeitpunkt waren alle Ladesäulen besetzt."

Auch die Technik konnte zunächst am Landratsamt in der Praxis getestet werden und hat sich bewährt. Die Handhabung ist für den Kunden sehr einfach, da die Bezahlung mit jedem marktüblichen Mobiltelefon erfolgen kann. Es muss lediglich der Mehrwertdienst aktiviert sein. Wenn der Ladepunkt frei ist, kann jeder sein Fahrzeug ohne Anmeldung aufladen. Der Nutzer sendet eine SMS an die angegebene Nummer und startet damit den Ladevorgang. Das Aufladen selbst kostet 2,49 Euro je angefangene Stunde und wird über den Mobilfunkanbieter abgerechnet.

Parkgebühren fallen während des Ladevorgangs nicht an. Anschließend soll der Platz allerdings frei gemacht werden. Es handelt sich schließlich um einen Ladepunkt und nicht um einen Parkplatz.

Die Freisinger Stadtwerke arbeiten an einem weiteren Ausbau der Lade-Infrastruktur und haben bereits die Förderung für drei weitere Ladesäulen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt.

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