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Wirtschaftsplan 2020 der Freisinger Stadtwerke

(vom 14.11.2019)

Umfangreiche Investitionen und hohe Kosten prägen das Ergebnis

Auch im Jahr 2020 werden wie in den Vorjahren umfangreiche Investitionsmaßnahmen stattfinden. Bereits in hohem Maß getätigte Investitionen aus den Vorjahren wirken sich über Abschreibung und Zinsaufwendungen auf das Ergebnis aus. Insgesamt rechnen die Freisinger Stadtwerke im kommenden Wirtschaftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 157.300 Euro.

Bei der Trinkwasserversorgung wird für das Jahr 2020 mit einem Ergebnis von 281.900 Euro gerechnet. Der Trinkwasserabsatz und die entsprechenden Umsatzerlöse sind relativ konstant. Der Badebetrieb wird entsprechend der Planung mit einem Verlust von 3.122.100 Euro abschließen. Für das Jahr 2020 wird mit 330.000 Besuchern im fresch gerechnet, die einen Umsatzerlös in Höhe von 1.948.200 Euro einbringen werden. Demgegenüber stehen Ausgaben für Materialaufwendungen in Höhe von 1.472.300 Euro, 1.845.000 Euro für Personalkosten sowie Abschreibungen und Zinsen in Höhe von 1.755.100 Euro.

Im Bereich der Immobilien soll ein Ergebnis von 350.100 Euro erzielt werden.

Aus der Beteiligung an der Fernwärmeversorgung Freising GmbH (FFG) wird eine Gewinnausschüttung erwartet, die sich mit 294.000 Euro positiv auf das Ergebnis auswirkt.

Die Gewinnabführung der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH in Höhe von 3.863.800 Euro und die Verlustübernahme der Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH in Höhe von 1.825.100 Euro fließen ebenfalls in das Ergebnis ein.
Das Investitionsvolumen liegt entsprechend der Planung der Freisinger Stadtwerke bei 6.940.000 Euro. Das neue Hallen- und Freibad ist zwischenzeitlich fertiggestellt, sodass die Investitionen hierfür merklich abnehmen. Aus noch nicht abgerechneten Bauleistungen und für die noch ausstehende Sanierung im Bereich des Sprungbeckens sind Ausgaben in Höhe von 3.010.000 Euro zu erwarten.

Im Trinkwasserbereich sind für Investitionen in das Trinkwassernetz, die Sicherung der Trinkwassergewinnung und Vorbereitungen für das neue Trinkwassergewinnungsgebiet im Kranzberger Forst in Höhe von 3.940.000 Euro in Ansatz gebracht.

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