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Wirtschaftsplan 2021 der Freisinger Stadtwerke

(vom 04.11.2020)

Auswirkungen durch Corona drücken das Ergebnis

Die Freisinger Stadtwerke stellten in der gestrigen Werkausschusssitzung ihren Wirtschaftsplan und die Planzahlen für das Jahr 2021 vor.

Auch bei den Freisinger Stadtwerke zeigen sich insbesondere in den Bereichen Badebetrieb und Parkhaus und Verkehr finanzielle Auswirkungen durch Corona, die durchaus das Ergebnis beeinflussen. Der Bereich Energieversorgung bleibt relativ stabil. Insgesamt rechnen die Freisinger Stadtwerke im aktuellen Jahr mit einem Verlust in Höhe von 516.000 Euro und im kommenden Wirtschaftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 393.300 Euro.

Bei der Trinkwasserversorgung wird für das Jahr 2021 mit einem Ergebnis von 6.900 Euro gerechnet. Der Trinkwasserabsatz und die entsprechenden Umsatzerlöse bleiben relativ konstant. Aktuell wird eine Überprüfung der Trinkwasserpreise durchgeführt, ein Ergebnis steht noch aus und ist nicht im Plan berücksichtigt. Für den Badebetrieb rechnet der Plan mit einem Verlust von 3.919.300 Euro, bei geplanten Erträgen in Höhe von 1.591.300 Euro und Aufwendungen in Höhe von 5.507.600 Euro. In der Hoffnung auf eine durchgängige Saison auch unter erschwerten Bedingungen wird für das Jahr 2021 mit 300.000 Besuchern Bade- und Saunagästen im fresch gerechnet. Im Bereich der Wohnimmobilien, die sich im Besitz der Freisinger Stadtwerke befinden, soll ein Ergebnis von 262.700 Euro erzielt werden.

Das notwendige Investitionsvolumen liegt entsprechend der Planung der Freisinger Stadtwerke bei 4.835.000 Euro. Im Trinkwasserbereich sind für Investitionen in das Trinkwassernetz, die Sicherung der Trinkwassergewinnung und Vorbereitungen für das neue Trinkwassergewinnungsgebiet im Kranzberger Forst 3.825.000 Euro in Ansatz gebracht. Das neue Freisinger Erlebnis Schwimmbad ist fertiggestellt, letzte Schlussrechnungen erfolgen, sodass die Investitionen hierfür mit geplanten 1.010.000 Euro merklich abnehmen. Die Aufwendungen für Instandhaltung in den Bereichen Trinkwasser, Badebetrieb und Immobilien sind mit 2.066.000 Euro geplant.

Erfreulich ist, dass für die Beteiligung an der Fernwärmeversorgung Freising GmbH (FFG) eine Gewinnausschüttung erwartet wird, die sich mit 1.499.500 Euro positiv auf das Ergebnis auswirkt. Die Gewinnabführung der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH in Höhe von 4.266.500 Euro und die Verlustübernahme der Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH in Höhe von 2.512.600 Euro fließen ebenfalls in das Ergebnis ein.

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