Wärmeaufnahme

Thermografie

Freisinger Stadtwerke spüren Wärmelecks an Häusern auf

Die diesjährige Thermografieaktion der Freisinger Stadtwerke ist abgeschlossen.

Bei der Aktion konnten die Teilnehmer Wärmebildaufnahmen ihres Hauses anfertigen lassen. Sie erhielten im Anschluss mindestens sechs Außenaufnahmen, welche die Wärmebrücken und Wärmeverluste ihres Gebäudes aufzeigen. Zudem werden Schwachstellen der Gebäudehülle in einer Auswertung erläutert und sinnvolle Maßnahmen für die Behebung der Probleme aufgeführt.

Grundvoraussetzung für Wärmebildaufnahmen ist ein großer Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen. Die Thermografen müssen deshalb vorwiegend nachts arbeiten, wenn der Unterschied zwischen behaglicher Innen- und frostiger Außentemperatur möglichst groß ist. Tagsüber würden die Sonnenstrahlen die Fassade erwärmen und das Ergebnis verfälschen. Die niedrigen Außentemperaturen des Winters wurden dazu genutzt um aussagekräftige Aufnahmen zu erstellen.

Mit Hilfe von Thermografieaufnahmen kann der Hauseigentümer sein Haus mit völlig neuen Augen sehen. Die Hausfassade wird nachts von der Dunkelheit verschluckt, doch auf dem Kamerabild leuchtet die Fassade in verschiedenen Farben. Die Kamera zeichnet die Oberflächentemperatur des Gebäudes auf und markiert die Wärmeabstrahlung: Warme Oberflächen leuchten gelb bis rot, kühle blau. Auf einen Blick lässt sich so erkennen, wenn zum Beispiel an den Außenwänden, den Fenstern oder dem Dach des Gebäudes energetische Schwachstellen vorhanden sind. Diese Fotografien dienen als Grundlage für eine fundierte Beratung zur Reduzierung von Energieverlusten.